Ärzteberatung im Großraum Oldenburg/Bremen.

Freitag, 31. Januar 2014

Bundesregierung beschließt Rentenpaket

Das Kabinett stimmte am 29. Januar 2014 dem Gesetzentwurf von
Arbeitsministerin Andrea Nahles über Leistungsverbesserungen in der
gesetzlichen Rentenversicherung zu. Ab dem 1. Juli 2014 sind u.a. folgende
Änderungen vorgesehen:

• Abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren:
Angestellte, die 45 Jahre Beiträge zur Deutschen Rentenversicherung
geleistet haben, können mit dem vollendeten 63. Lebensjahr abschlagsfrei in
Rente gehen. Zu den Beitragsjahren sollen auch Zeiten von
Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld I, Schlechtwettergeld oder
Kurzarbeitergeld zählen. Das Zugangsalter zur abschlagsfreien Rente soll
schrittweise bis 2030 auf 65 Jahre angehoben werden.

• Mütterrente:
Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben, erhalten für die
Erziehungsleistung ab dem 01. Juli 2014 eine um einen Entgeltpunkt höhere
gesetzliche Rente. Das bedeutet derzeit eine rund 28 Euro (West) höhere
monatliche Rente.

• Höhere Erwerbsminderungsrente:
Für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen früher in Rente gehen müssen,
soll die Zurechnungszeit von 60 auf 62 Jahre angehoben werden. Das bringt
laut Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung eine durchschnittliche
Erhöhung um rund 40 Euro netto monatlich. Mit einer "Günstigerprüfung" soll
verhindert werden, dass sich die letzten vier Jahre vor der Erwerbsminderung
negativ auf die Rentenhöhe auswirken. Einkommenseinbußen zum Beispiel durch
Teilzeit oder Krankheit sollen sich dann nicht negativ auf die Rente
auswirken.

Die Gesamtkosten für die geplanten Änderungen summieren sich bis 2030 auf
etwa 160 Milliarden Euro. Der Beitragssatz soll bis 2018 unverändert bei bei
18,9% bleiben.

Der Gesetzesentwurf soll im Mai im Bundestag beschlossen werden.


Dipl.-Oec. Michael Hollmann
HollmannHilljegerdes
Private Vermögensberatung GmbH & Co. KG
Haarenstraße 38, Am Julius-Mosen-Platz
26122 Oldenburg

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Mut zur Altersvorsorge

Altersvorsorge ist zwar in aller Munde, aber nicht wirklich populär. Obwohl
alle wissen, dass sie irgendwann nicht mehr arbeiten werden, ist die eigene
Vorsorge ein Thema, das nur allzu gerne lange aufgeschoben wird.

Warum ist das so? Oft werden folgende Argumente aufgeführt:

1. keine finanziellen Möglichkeiten, um für den Ruhestand Geld
anzusparen
2. 25 bis 30 Jahre oder noch länger scheinen noch sehr weit weg
3. die Auswahl der geeigneten Produkte fällt schwer
4. ausreichend durch den Staat und einer eigenen Immobilie versorgt zu
sein

Nun, wahrscheinlich legt niemand gerne Geld für „später" beiseite. Aber wer
im höheren Alter nicht mehr arbeiten und seinen Lebensstandard halten
möchte, kommt um die eigene Vorsorge nicht herum. Wer als Angestellter unter
10% seines Nettoeinkommens für die Absicherung seines Einkommens im Alter
spart, wird seinen Lebensstandard vermutlich nicht halten können.

Für eine genaue Kalkulation ist es nötig, Vermögen und bestehende
Rentenansprüche zusammenzurechnen und die Summe den erwarteten
Lebenshaltungskosten im Alter gegenüberzustellen. Je nachdem, wann man in
Rente gehen möchte, wie lang es noch bis dahin ist, mit welcher
Wertentwicklung und Inflationsrate man rechnet, ergibt sich ein Betrag, der
monatlich zur Seite gelegt werden muss, um das Sparziel „Lebensstandard
halten" zu erreichen.

Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Altersvorsorge-Planung.

Freitag, 21. Juni 2013

5 Tipps zur Altersvorsorge

1. Berater:
Altersvorsorge ist ein sehr komplexes Themenfeld. Ziehen Sie zur
Entscheidungsfindung unbedingt einen Berater hinzu. Achten Sie bei der
Auswahl des Beraters darauf, dass er als Spezialist ausschließlich im
Bereich Altersvorsorge berät und unabhängig von Dritten ist. Produktanbieter
wie Banken und Versicherungen kommen demnach eher nicht in Betracht.

2. Modellrechnungen:
Vergleichen Sie Produkte nicht anhand von Modellrechnungen der
Versicherungen. Diese haben lediglich hypothetischen Charakter und dienen
ausschließlich Illustrationszwecken. Modellrechnungen sind daher keine
geeigneten Prognoserechnungen und als Vergleichsmaßstab völlig ungeeignet.
Nur ein versierter Fachmann ist in der Lage, Altersvorsorge-Produkte
sinnvoll zu vergleichen.

3. Kapitalanlage:
Sicherheit der Altersvorsorge ist vermutlich für viele das wichtigste
Kriterium. Verwechseln Sie jedoch nicht Sicherheit mit Garantie. Eine
Garantie der eingezahlten Beiträge ist „fürs Bauchgefühl" wahrscheinlich
gut, kostet andererseits auch immer Rendite. Die Verzinsung der
Altersvorsorge ist jedoch elementar für die Höhe des Sparbeitrages und des
späteren Auszahlungsbetrages. Setzen Sie daher bei der Kapitalanlage
zumindest zum Teil auf renditeorientierte Anlagen (z.B. Aktien) und streuen
Sie Ihr Geld möglichst breit.

4. Zinseszins:
Unterschätzen Sie nicht die Wirkung des Zinseszinseffektes und fangen Sie
möglichst früh an zu sparen. Besser mit einem kleineren Sparbeitrag beginnen
als fünf Jahre zu warten und dann mit einem höheren Beitrag zu starten. Ein
Sparer, der monatlich 100 Euro über 35 Jahre zu 5% p.a. anlegt, bekommt ca.
111.000 Euro zum Rentenbeginn. Fängt er fünf Jahre später an, sind es ca.
30.000 Euro weniger.

5. Durchhalten:
Vermutlich legt niemand von seinem Nettoeinkommen gerne Geld fürs Alter
zurück. Meistens sind es monatlich einige hundert Euro, die durch die
Sparbeiträge zur privaten Altersvorsorge nicht für den Konsum und Freizeit
zur Verfügung stehen. Doch es ist für die Höhe der Altersvorsorge enorm
wichtig, langfristig und regelmäßig Geld zurückzulegen. Halten Sie durch und
Sie können Ihren Ruhestand sorgloser genießen.


Dipl.-Oec. Mark Hilljegerdes
HollmannHilljegerdes
Private Vermögensberatung GmbH & Co. KG
Haarenstraße 38, Am Julius-Mosen-Platz
26122 Oldenburg

Freitag, 26. April 2013

Wie wichtig ist die Rendite für die Altersvorsorge?

Viele Faktoren sind bei der Wahl der „richtigen" Altersvorsorge zu
berücksichtigen. Neben Sicherheit, Flexibilität und (staatlicher) Förderung
spielt die Verzinsung bzw. Rendite der Altersvorsorge die entscheidende
Rolle.

Wer langfristig Geld für seinen Ruhestand anspart, sollte nach Kosten und
möglichen Steuer- sowie Sozialversicherungsabgaben eine Verzinsung oberhalb
der Inflationsrate erwirtschaften. Eine Bruttoverzinsung von 3% p.a. dürfte
also in den meisten Fällen nicht ausreichend sein.

Wie entscheidend die jährliche Verzinsung für das spätere
Altersvorsorgekapital ist, verdeutlicht folgendes Beispiel:

Über 35 Jahre werden monatlich 100 Euro fürs Alter zurückgelegt. Bei einer
jährlichen Verzinsung von 3% steht ein Kapital in Höhe von 73.734 Euro im
Alter zur Verfügung; bei einer Verzinsung von 5% p.a. sind es bereits
111.320 Euro, also ein Mehrertrag von 37.586 Euro (plus 51%).

Oder mit anderen Worten: wer auf Rendite „verzichtet", muss monatlich
deutlich mehr Geld für seinen Ruhestand ansparen. Bei der Wahl seiner
Altersvorsorge lohnt es sich daher immer, nicht nur auf die Sicherheit der
Kapitalanlage zu achten, sondern ebenfalls die Rendite im Blick zu haben.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.hh-pvb.de.


Dipl.-Oec. Mark Hilljegerdes
HollmannHilljegerdes
Private Vermögensberatung GmbH & Co. KG
Haarenstraße 38, Am Julius-Mosen-Platz
26122 Oldenburg

Freitag, 5. April 2013

Aktien sind ein MUSS in jeder Altersvorsorge

In Zeiten überschuldeter Staaten und historischer Niedrigzinsen für Spareinlagen sind viele Bürger verunsichert, wie sie ihr Geld sicher und rentabel für ihre Altersvorsorge anlegen können.

 

Dabei ist die Lösung denkbar einfach und über Jahrhunderte bekannt: eine Beteiligung an der globalen Wirtschaft in Form von Aktien bzw. Aktienfonds. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Aktienanlagen auf lange Sicht hohe Renditechancen bieten und hinsichtlich ihrer Wertentwicklung nahezu alternativlos sind.

 

Auch Kleinanleger können bereits ab 50 Euro monatlich regelmäßig in einen breitgestreuten Aktienfonds investieren. Die angelegten Sparbeiträge sind so auf verschiede Unternehmen, Wirtschaftszweige und Länder verteilt.

 

Ferner gehören Aktieninvestments auch aus Sicherheitsgründen in jedes breitgestreutes Depot. Zum einen bieten Aktien als dynamische Sachwerte einen Inflationsschutz und zum anderen ist das Geld in Aktienfonds vor einer möglichen Insolvenz der Investmentgesellschaft als Sondervermögen zu 100% geschützt.

 

Fazit: Aktien/Aktienfonds sind aus Rendite- und Sicherheitsaspekten ein Muss in jeder privaten Altersvorsorge.

 

PS: Einen interessanten Kurzartikel mit dem Titel „Die Aktie ist die Königin der Sachwerte“ von Dr. Christoph Bruns können Sie hier lesen.

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.hh-pvb.de.

 

Dipl.-Oec. Michael Hollmann

HollmannHilljegerdes

Private Vermögensberatung GmbH & Co. KG

Haarenstraße 38, Am Julius-Mosen-Platz

26122 Oldenburg

 

 

Freitag, 15. Februar 2013

Gold als sichere Altersvorsorge?

Viele selbsternannte Experten raten zu Gold als sichere Geldanlage für die
private Altersvorsorge. Aber wie sicher ist Gold tatsächlich?

Der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage ermittelt. Wer Gold kauft,
muss es auch irgendwann im Alter wieder verkaufen. Es besteht also ein
spekulatives Kursrisiko. Nur wie hoch ist dann der Goldkurs? Wie viele
Verkäufer gibt es zu diesem Zeitpunkt? Und wer kauft das Gold ab? Die Fragen
sind aus heutiger Sicht nicht zu beantworten.

Auch wenn sich der Kurs für Gold in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt
hat, das Edelmetall bleibt eine spekulative Geldanlage.

Die ARD-Sendung „plusminus" blickt hinter die Kulissen. Den Kurzbeitrag
finden Sie hier im Video:

http://www.ardmediathek.de/das-erste/plusminus/gold-getruebter-glanz?documen
tId=13402446


Fazit: Gold eignet sich nur sehr bedingt und nur physisch als
Altersvorsorge.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.hh-pvb.de.


Dipl.-Oec. Michael Hollmann
HollmannHilljegerdes
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Freitag, 8. Februar 2013

3 gravierende Fehler bei der Altersvorsorge

Bei der eigenen Altersvorsorge werden häufig viele Fehler gemacht.
Nachfolgend die 3 fatalsten Fehler:

1. Rentenlücke wird unterschätzt
Mittlerweile weiß vermutlich jeder in Deutschland, dass er selbst für seinen
Ruhestand vorsorgen muss. Egal, ob Angestellter, Beamter, Freiberufler oder
Unternehmer - jeder muss fürs Alter Geld zurücklegen. Nur viele
unterschätzen noch drastisch die Versorgungslücke zu ihrem heutigen
monatlichen Nettoeinkommen. Rentenlücken von 1.000 Euro und mehr sind keine
Seltenheit. Wer keine deutlichen Einschnitte der Lebensqualität im
Rentenalter hinnehmen möchte, sollte während des Berufslebens seinem
Einkommen entsprechend fürs Alter vorsorgen. Faustformel: wer weniger als
10% von seinem monatlichen Nettoeinkommen zurücklegt, wird vermutlich eine
große Rentenlücke im Alter haben.

2. Zinseszinseffekt wird unterschätzt
Beim langfristigen Sparen ist die Zeit der wichtigste Faktor. Jeder Tag, den
man später mit dem Sparen beginnt, ist verloren. Denn man profitiert nicht
vom enormen Hebel des Zinseszinseffekts. Ein Beispiel: wer bei einer
jährlichen Verzinsung von 5% monatlich 100 Euro spart, hat nach 35 Jahren
ein Kapital von über 111.000 Euro. Legt man erst 5 Jahre später sein Geld
verzinst an, stehen nur noch gut 81.000 Euro zur Verfügung, also 30.000 Euro
weniger!

3. Bedarfsanalyse wird unterschätzt
Der erste Schritt bei der Altersvorsorge-Planung sollte immer eine
ausführliche Bedarfsanalyse sein. Aber das ist oftmals nicht der Fall. Denn
den Vertrieben aus Banken und Versicherungen geht es ausschließlich um den
Produktverkauf. Fragen wie, „wann wollen Sie in Rente gehen, welche
monatliche Kaufkraft stellen Sie sich vor und welche Rentenansprüche sind
bereits vorhanden, mit welcher Renditeannahme rechnen Sie und welche
Inflationsrate soll der Berechnung zugrunde gelegt werden", sind eher die
große Ausnahme. Es geht den Produktverkäufern nur um den Vertragsabschluss.

Fazit: Durch eine fachliche Beratung können Sie viele Fehler vermeiden. Wir
unterstützen Sie gerne bei der Analyse, Planung und Umsetzung sowie
Betreuung Ihrer Altersvorsorge.

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.hh-pvb.de.


Dipl.-Oec. Mark Hilljegerdes
HollmannHilljegerdes
Private Vermögensberatung GmbH & Co. KG
Haarenstraße 38, Am Julius-Mosen-Platz
26122 Oldenburg